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Dehnungsstreifen.

Oder wie ich sie gerne nenne, Tigerstreifen.

Hallo ihr Lieben!

Hier mal wieder die Sarah :) Hab mich super über die Nachrichten zum Bikini Body gefreut! Sieht so aus als ob ihr das Thema ganz cool fandet. So und jetzt mal wieder der Aufruf: Kommt, traut euch! Schreibt (auch gerne ohne Namensangabe) euch etwas von der Seele und verfasst einen Blogbeitrag für uns und die Jourvie-Community. Wir würde uns super freuen. Schreibt uns einfach unter sarah.m@jourvie.com. Jaaa, ich habe jetzt meine eigene E-Mail bei Jourvie *freu*!

So und jetzt zum heißen Thema… Dehnungsstreifen, oder eben wie ich sie gerne nenne, meine Tigerstreifen. Wer hat sie nicht? Seid ihr auch manchmal über die tausend zirkulierenden Infos über Dehnungsstreifen verwirrt? I feel you ladies! Aber wisst ihr was? Ihr seid nicht allein! Tatsächlich haben mehr als 90% der Frauen Dehnungsstreifen. Auch Stars bleiben davon nicht verschont. Das wunderschöne Model Chrissy Teigen hat sie ebenfalls und präsentiert sie auch noch super stolz. Folgt ihr ihr schon auf Instagram? Das solltet ihr auf jeden Fall tun, denn sie hat immer mega ehrliche Posts über ihr Leben und ihren Körper. Ich finde sie jedenfalls toll! Unter anderem, weil sie letztens dieses tolle Bild gepostet hat:

Seht ihr, auch Models haben Tigerstreifen und so coole Models wie Chrissy zeigen sie der Welt, um zu demonstrieren, dass auch sie nur Menschen sind. Natürlich haben auch andere Stars wie LeAnn Rimes, Jourdan Dunn und Jessica Alba Tigermarkierung. Googelt es wenn ihr mir nicht glaubt ;).

Es gibt Öle und Behandlungsmethoden, die einem versprechen als Prävention zu dienen, die Dehnungsstreifen zu minimieren oder sie ganz verschwinden zu lassen. Man kann schnell viel Geld mit der Suche nach DEM Produkt in den Sand setzen.

Julia und ich haben uns so einige Fragen über die Behandlung und Prävention von Tigerstreifen gemacht und um auf diese Fragen richtige Antworten zu bekommen, sind wir erstmal zum Dermatologen gegangen. Wir wollten wissen, was die Gene für eine Rolle spielen, ob man sie wirklich verhindern kann und ob es tatsächlich möglich ist, alte, verblasste Tigerstreifen genau so loszuwerden, wie frische Tigerstreifen. Also, hier die Resultate unseres Arztbesuches:

Warum bekommt man nun diese schönen Tigerstreifen?

Dehnungsstreifen erscheinen, wenn die Haut dazu gezwungen ist sehr schnell zu wachsen. Das passiert meistens in den Teenie-Jahren oder eben wenn man schwanger ist. Deshalb werden die Streifen auch oft Schwangerschaftsstreifen genannt. Meine große Schwester hat mir mal erzählt, dass sie früher immer dachte, dass nur Schwangere diese Streifen bekommen und als sie dann in die Pubertät kam, ist sie einen Sommer lang nicht ins Schwimmbad gegangen, weil sie dachte sie wäre die Einzige mit diesem Problem. Super bescheuert oder? Bis sie dann schließlich irgendwann unsere Mama gefragt hat und die ihr das Phänomen erklärt hat :D.

Man bekommt die Tigerstreifen meistens an den Brüsten, am Bauch, am Rücken, an den Oberarmen, am Hintern und an den Oberschenkeln. Ich habe meine lustigerweise auch unter den Kniekehlen und natürlich auf meinem Hüftgold an der Taille. Man kann die Tigerstreifen natürlich auch bekommen, wenn man schnell zunimmt (so habe ich die unter den Kniekehlen bekommen).

Zwar kann jeder Mensch Tigerstreifen bekommen, doch sie kommen bei Mädchen und Frauen häufiger vor. Ist mal wieder typisch ne? Wir kriegen unsere Tage, gebären Kinder und bekommen dann auch noch überall Risse in der schönen Haut! Was hat sich die Natur bitte dabei gedacht? Männer können aber auch Tigerstreifen bekommen. Ich habe sie sogar schon bei ein paar Freunden entdeckt. Man sieht sie nicht immer sofort, aber haltet mal danach Ausschau ;). Ein Freund von mir hat sie beispielsweise bekommen, weil er zu viel gepumpt hat und zu viel Proteinzeug genommen hat. Schön doof. So hat er zwar schnell riesige Arme bekommen, aber jetzt hat er auch sein Leben lang Streifen auf den Armen.

Sollte ich meine Tigerstreifen eincremen?

Überall liest man, dass man Dehnungsstreifen auf jeden Fall eincremen sollte. Doch bringt es wirklich etwas?

Tigerstreifen erscheinen, weil man einen Defekt der Elastinfasern in der zweiten Hautschicht hat. Ob Creme dabei die Haut unterstützen ist eigentlich ungewiss. Es gibt Studien, die sagen, dass Feuchtigkeitscremes Tigerstreifen minimieren oder gar verhindern, doch es gibt auch gegenteilige Studien, die zeigen, dass Cremes überhaupt nichts bringen. Ihr seht, ich kann euch leider hierzu keine neuen Erkenntnisse bieten :(. Also entweder ihr cremt euch nach dem Motto „better safe than sorry“ 2x täglich ein oder ihr sagt „ach diese Studien werden eh alle von irgendwelchen Pharmaunternehmen finanziert, Dehnungsstreifen sind etwas ganz natürliches“.

Welche Rolle spielen dabei die Gene?

Die eigenen Gene spielen auf jeden Fall eine Rolle. Was genau für eine Rolle, kann ich euch leider nicht sagen. Wenn eure Eltern allerdings Dehnungsstreifen während der Pubertät oder der Schwangerschaft bekommen haben, werdet ihr ganz bestimmt auch welche haben. Hoffentlich gibt es bald neue Erkenntnisse dazu. Bisher wissen wir quasi nur, ja, die Gene haben irgendeinen Einfluss auf eure Tigerstreifen :D.

Wie könnt ihr eure schönen Risse loswerden?

So, um euch nicht länger auf die Folter zu spannen: Es ist höchst unwahrscheinlich, dass ihr eure Dehnungsstreifen durch irgendeine Creme oder ein Wundermittel weg bekommt. BAM - da ist die Antwort, die ihr nicht hören wolltet, ich weiß. Es tut mir schrecklich leid, wenn ihr diesen Blogpost mit der riesigen Hoffnung gelesen habt, ein tolles Wundermittel zu finden. Surprise, surprise, es gibt keines. Und wie bei vielen Dingen im Leben die man nicht ändern kann, rate ich euch, lernt damit zu leben. Wie heißt es doch so schön „embrace your imperfections“. Es sind wunderschöne Tigerstreifen, die eine Geschichte erzählen und die ein Teil von euch sind.

Mit der Zeit verblassen sie sowieso und sind nicht mehr ganz so sichtbar wie frische, knallrote Streifen. Ihr könnt sie auch mit Retinoid, Aplha-Hydroxsäure, Vitamin A, Kakaobutter (JA, ihr lest richtig, Schoki ist gut für die Haut ;)) oder Vitamin E behandeln, um den Verblassungsprozess zu beschleunigen. Am effektivsten ist es, wenn ihr Dehnungsstreifen behandelt, während sie noch rot sind. Also ein kleiner Aufruf an euch Mädels :D, ich war nämlich zu faul, als ich die ersten Streifen bekommen habe, cremt euch direkt ein, wenn ihr ihnen die Röte schneller entziehen wollt. Was wohl auch angeblich hilft sind Laserbehandlungen und dieses ganze technische Zeug, aber da muss man meistens regelmäßig zum Hautarzt und die Behandlungen sind natürlich teuer.

Was könnt ihr kurzfristig unternehmen um eure Tigerstreifen zu verstecken?

Es gibt viele Schminkmarken, die effektiv die Streifen abdecken. Dermablend ist zum Beispiel eine prima Marke, weil die Produkte wasserfest und undurchlässig sind. Für manche könnten auch Bräunungscremes eine gute Option sein. Aber probiert das lieber erstmal an einer kleinen Stelle aus, bevor ihr es großflächig verteilt, sonst unterstreicht ihr die Stellen wohlmöglich noch mit orangenem „Highlighter“.

Wieso ich meine Tigerstreifen liebe und warum ihr das auch tun solltet.

Ich weiß, ich weiß, ihr findet eure Dehnungsstreifen wahrscheinlich total nervig und womöglich auch noch peinlich. Ich fand sie lange auch blöd. Aber wisst ihr was? „Embrace them“, wie man so schön im englischen sagt. Sie sind da, sie sind normal, 90% der Frauen haben sie. Es sind einfach eure Tigerstreifen.

Ich liebe meine wunderbaren Streifen weil sie meine einzigartigen Tigerstreifen sind. Sie zeigen mir, dass ich kein Kind mehr bin, sondern langsam zur Frau werde und das fühlt sich irgendwie cool an. Meine Dehnungsstreifen erinnern mich außerdem daran, dass ich tolle Kardashian-Kurven habe, für die mich so einige beneiden ;). Zu guter Letzt liebe ich meine Dehnungsstreifen weil sie mich an die letzten Jahre erinnern, an meine Jugend, daran, dass ich mich verändert bzw. weiterentwickelt habe und vor allem daran, dass ich viel stärker und selbstbewusster geworden bin. Mit meinen Tigerstreifen bin ich Sarah 3.1.

Und, wie seht ihr das?

Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schreibt mir eine persönliche Mail unter sarah.m@jourvie.com.

Tschüssi, bis zum nächsten Mal!

Eure Sarah

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