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Ich liebe mich. 10 Tipps für mehr Selbstakzeptanz.

10 Tipps, wie du lernst dich zu akzeptieren und lieben.

Hi, hier ist wieder eure Julia. Danke für das tolle Feedback zu meinem Blogartikel über das Problem, wie ich anderen von meiner Essstörung erzähle. Wie immer hier auch wieder der Aufruf an alle, die selbst für Jourvie Blogartikel schreiben wollen: Meldet euch einfach bei mir julia.w@jourvie.com.

Heute geht es um das Selbstwertgefühl und 10 Tipps von mir, wie du es in kleinen Schritten aufbauen kannst.

Als ich in einer sehr schlimmen Phase meiner Krankheit war, habe ich alles an mir gehasst. Meinen Bauch. Meinen Po. Meine Haare. Einfach alles.

Alle waren besser als ich. Ich wollte ja auch so sein, konnte es aber nicht.

Da habe ich mich lieber alleine unter die Bettdecke verkrochen und mein Handy auf Flugmodus geschaltet. Ich hatte keine Lust auf niemanden.

Wahrscheinlich ist jeder Mensch – egal ob mit Essstörung, Depression oder anderen Krankheiten – mal an der Stelle angekommen, dass man mit sich selbst unzufrieden ist.

Da reicht eine verhaute Klausur oder ein peinlicher Vortrag. Ich denke dann sehr schnell, dass ich gar nichts kann und steigere mich da rein.

Wie du es besser machen kannst, erkläre ich dir in 10 kleinen Tipps:

Junges und zufriedes Mädchen, das sich selbst akzeptiert.

1. Erinnere dich selbst daran, wie toll du bist.

Das mag verrückt klingen, ist aber ganz einfach: Zuerst denkst du an all die Dinge, die du schon erreicht hast. Vielleicht hast du in der Schule mal eine schwierige Klausur mit einer 1 bestanden, einen Sportwettbewerb gewonnen oder bei einem Vortrag alle umgehauen. Oder erinnere dich daran, was du besonders gut kannst: Geschichten erzählen, fotografieren, andere zum Lachen bringen, backen oder reiten.

Dann notierst du dir diese Dinge auf kleinen Zetteln und verteilst sie in deinem Zimmer.

Bei mir am Badspiegel hängt ein orangenes Post-It, auf dem steht „du bist wunderschön.“

Sowas geht natürlich auch.

2. Hör auf, dich mit Cover-Models zu vergleichen.

Wenn du in Schritt 1 festgestellt hast, wie toll du bist, geht es jetzt daran, mit dem Vergleichen aufzuhören. Denn es gibt immer jemanden, der noch größer ist, noch schönere Haare hat, noch glattere Haut. Wenn du dich ständig mit anderen vergleichst, wirst du nie zufrieden sein. Darum mein Tipp: Hör auf, dir Modemagazine zu kaufen und hör auf, sie im Laden durchzublättern. Ich weiß, dass ich besser Geschichten erzählen kann als viele. Und damit werde ich im Leben mehr erreichen, als wenn ich nur gut aussehe.

3. Feiere kleine Erfolge.

Mir geht es häufig so, dass ich von Aufgabe zu Aufgabe springe. Habe ich hier ein Test bestanden, stehen schon die nächsten 3 an. Und dann muss ich noch hier was machen und dort was erledigen. Das Feiern kommt viel zu kurz. Darum habe ich mir angewöhnt, auch die kleinen Dinge im Leben zu feiern. Sobald ich etwas erreicht habe, zünde ich mir ein kleines Teelicht an und mach Musik an. Manchmal gibt es dazu dann noch frisch gepressten Orangensaft. Du glaubst gar nicht, wie viel da in einem Monat zusammenkommt!

4. Schenke dir Zeit für dich.

Gehst du manchmal einfach so um die Häuser spazieren? Wenn nicht, solltest du direkt nach diesem Blogartikel damit anfangen. Denn ein großes Problem ist, dass wir uns keine Zeit für uns selbst nehmen, um uns zu motivieren. Da ist ein Motivations-Spaziergang super. Einfach loslaufen und Dinge sammeln, die in dieser Woche toll waren. Oder Dinge, auf die ich mich in dieser Woche noch freue.

5. Schrei deinen inneren Schweinehund an.

Es ist wie eine Stimme im Kopf. Der innere Schweinehund fängt an, alles mies zu machen, wenn man sich gerade wieder besser fühlt. „Iss das nicht.“ „Das musst du doch nicht machen.“ „Lass es lieber sein.“ „Das schaffst du eh nicht.“

Die Lösung dafür: Schrei ihn an und fall ihm ins Wort. Sobald er wieder anfängt, dich zu demotivieren schrei innerlich ganz laut STOPP! und wenn er weitermachen will wieder STOPP! STOPP! STOPP! So durchbrichst du deine Gedanken und wirst plötzlich an etwas Anderes denken. Probier’ es doch mal aus!

Freundlich lachendes Mädchen.

6. Tue Gutes.

Nichts ist so motivierend, wie anderen Gutes zu tun. Es ist wahrscheinlich psychologisch bewiesen, dass man sich besser fühlt, wenn man anderen etwas Gutes tut. Und dazu zählen auch die kleinen Dinge: Einer alten Dame oder einem alten Herren den Platz in der Bahn anbieten. Eine Stunde Nachhilfe in der Woche an jüngere Schüler. Einen Kuchen backen. Oder einfach nur jemandem sagen, wie sehr man ihn mag J

7. Wache positiv auf.

Diese Übung hat schon einen meditativen Charakter. Bei mir fangen die schlechten Gedanken schon direkt morgens im Bett an. Da bin ich noch nicht mal richtig wach und fühle mich schon richtig schlecht. Darum habe ich mir angewöhnt, einfach noch ein paar Minuten mit geschlossenen Augen liegen zu bleiben und leise positive Gedanken auszusprechen. Sowas wie „Ich freue mich auf den Tag.“ „Heute wird ein schöner Tag.“ „Heute ist ein neuer Tag und ich kann alles besser machen als gestern.“

8. Probleme sind Geschenke.

Den Tipp habe ich mir von einem Motivationstrainer abgeschaut ;) Einen ganzen Tag lang habe ich alle meine Probleme aufgeschrieben und abends dann gelernt, dass ein Problem ein Geschenk ist, um besser zu werden. Denn an jeder Herausforderung wachsen wir. Im Leben wird es immer Probleme geben, weil nie alles perfekt läuft. Seitdem ich nun angefangen hab, Probleme als Geschenke zu sehen, sind sie gar nicht mehr so schlimm. Probleme sind wie Schubser in die richtige Richtung.

9. Behandle dich selbst wie deinen besten Freund.

Denke mal darüber nach, wie du deinen besten Freund behandelst. Wahrscheinlicht nicht so wie dich selbst. Deinen besten Freund wirst du ja nicht ständig kritisieren und an ihm rummeckern. Stattdessen würdest du ihn unterstützen in schwierigen Zeiten und ihn aufbauen. Das gleiche gilt für dich selbst.

10. Positiv Denken.

Sagt dir die „selffulfilling prophecy“ etwas? Also eine sich selbst erfüllende Prophezeiung? Wenn nicht, dann google kurz danach, wenn du noch mehr Infos haben willst. Es ist ein psychologischer Trick, der wirklich funktioniert. Indem du an etwas glaubst, passiert es. Klingt wie Hokuspokus, ist aber nicht so. Weil alles wiedergespiegelt wird. Wenn ich freundlich bin zu anderen Menschen, sind sie auch freundlich zu mir. Wenn ich mit einem Lächeln durch die Stadt gehe, wird es erwidert. Wenn ich jemanden zum Essen einlade, lädt er mich irgendwann auch zum Essen ein. Yummie.

Ich hoffe, du hast nun ein paar Tipps, die du die Woche über anwenden kannst.

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Alles liebe,

Julia

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